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Die wichtigsten Sehensw :

Temple Expiatori de la Sagrada Familia

Gaudís unvollendetes Meisterwerk und das wohl ungewöhnlichste Wahrzeichen der Stadt, der Sühnetempel der Heiligen Familie, überblickt das schachbrettartige Straßenmuster von Eixample und war zuletzt Zankapfel darum, wer letztendlich für die Kosten der endgültigen Fertigstellung aufkommen sollte. Die Kathedrale strahlt, obwohl sie an vielen Stellen an eine Baustelle erinnert, eine gewisse Schönheit aus, welche selbst die allgegenwärtigen Baumaßnahmen übertönt. Dieses außergewöhnliche Bauwerk vermag es, bei Besuchern wie bei Anwohnern Gefühle des Erstaunens, der Ehrfurcht, des Amusements sowie der Verärgerung hervorzurufen, und ist nach wie vor eine der meistbesuchten Attraktionen der Stadt.

Carrer de Mallorca.
Tel: (93) 207 30 31. Fax: (93) 476 10 10.
E-Mail: sagfam@grupart.es
Internet: www.sagradafamilia.org
Anreise: Metro Sagrada Familia.
Öffnungszeiten: November - Februar täglich 09.00-18.00 Uhr; März, September und Oktober täglich 09.00-19.00 Uhr; April - August täglich 09.00-20.00 Uhr.
Eintritt: 5 €.



Museu Picasso

Das Picasso-Museum ist eine der Hauptattraktionen Barcelonas und befindet sich in zwei Palästen aus dem 15. Jahrhundert. Die beeindruckende ständige Ausstellung ist dem frühen Werk des Künstlers gewidmet, darunter zahlreiche Gemälde seiner rosa und blauen Phase, Ausstellungsplakate sowie Zeichnungen aus seiner Kindheit. Diese wunderbare Sammlung befindet sich sich in zwei Palästen aus dem 15. Jahrhundert unweit des Parc de la Ciutadella.

Carrer Montcada 15-19
Tel: (93) 319 63 10. Fax: (93) 315 01 02.
E-Mail: mpicasso@intercom.es
Internet: www.museupicasso.bcn.es
Anreise: Metro Jaume I.
Öffnungszeiten: Di bis Sa 10.00-20.00 Uhr und So 10.00-15.00 Uhr.
Eintritt: 5 €.



La Rambla

La Rambla ist keine Straße im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine nahtlose Aneinanderreihung von Fußgängerzonen, die sich vom Monument a Colom in der Nähe des Hafens bis zur Plaça de Catalunya im Stadtzentrum erstreckt. Entlang dieser Strecke befindet sich zum Beispiel Gaudís Palau Güell in der Carrer Nou de la Rambla 3. Zu den fesselndsten Attraktionen der La Rambla zählen sicherlich die vielen Straßenkünstler mit ihren verrückten und ausgeflippten Darbietungen. Weitere Anziehungspunkte sind das Gran Teatre del Liceu (s. Kultur), das legendäre Café de L'Opera und La Boqueria, Barcelonas betriebsamer Lebensmittelmarkt (s. Einkaufen).

La Rambla nimmt in Barcelonas Psyche etwa den Platz ein, den die Champs-Elysées in Paris oder die Oxford Street in London für sich behaupten. Dabei ist sie bei weitem weniger elitär als erstere und wesentlich attraktiver als letztere. Eingesäumt von Bäumen, mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Blumenständen, Geschäften und Zeitungskiosken, ist La Rambla der ideale Ort, um zu bummeln und die einzigartige Atmosphäre Barcelonas aufzusaugen. Die Plaça Reial, unweit der La Rambla, ist einer der attraktivsten Plätze der Stadt: elegante Häuser aus dem 19. Jahrhundert, die auf Palmen herunterblicken, von Gaudí entworfene Laternen sowie eine bunte Mischung von Leuten, die die lebhafte Atmosphäre in den Straßencafés genießen.

Palau Güell
Carrer Nou de la Rambla 3-5
Tel: (93) 317 39 74.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10.00-18.00 Uhr.
Eintritt: 3,50 €

Gran Teatre del Liceu
La Rambla 51-59
Tel: (93) 485 99 00 (Information), (902) 33 22 11 (Buchungen).
Internet: www.liceubarcelona.com
Öffnungszeiten: Vorstellungen täglich um 17.00 Uhr und/oder 20.30 Uhr (verschieden).
Eintritt: 15,60-1425,50 € (Theaterkarten).

La Boqueria
Rambla Sant Josep
Öffnungszeiten: Mo-Sa 08.00-20.00 Uhr.
Eintritt: Frei.



Parc Güell

Mit dem Parc Güell schuf Gaudí eine Phantasielandschaft, die natürliche und künstliche Elemente nahtlos ineinander übergehen läßt, und darüber hinaus eine herrliche Sicht auf die Stadt gewährt. Dieser Park, anfänglich als Gartenstadt konzipiert, nimmt einen Hügel nördlich des Stadtzentrums ein. Die Gärten erwachen durch fantastische Pavillions, Treppenanlagen, Säulenhallen und einer von Gaudís Mitarbeiter Josep Maria Jujol mit atemberaubenden Mosaiken (trencadís) verzierten natürlichen Plaza zum Leben. Am Fuße des Hügels befindet sich ein von Francesc Berenguer gestaltetes Anwesen, das heute mit einer Sammlung von Möbeln Gaudís und anderen Erinnerungsstücken aufwartet.

Carrer D'Olot
Tel: (93) 424 38 09.
Anreise: Metro Vallcarca/Lesseps.
Öffnungszeiten: Oktober bis Juni täglich 10.00-18.00 Uhr; Juli bis September täglich 10.00-19.00 Uhr.
Eintritt: Frei.



Casa Mila

Die Casa Milá, auch als La Pedrera (Steinbruch) bekannt, ist ein wellenförmiger Appartementblock am Passeig de Gràcia. Das vom Meer inspirierte Gebäude ist ein unglaubliches Zeugnis für Gaudís Fähigkeit, Stein zu formen und geschmeidig erscheinen zu lassen. Die Wohnungen (nicht der Öffentlichkeit zugänglich) sind ohne eine einzige eckige Form um einen elliptischen Innenhof herum angeordnet. Die Dachterrasse ist eingesäumt von Kaminen, die an Hochöfen erinnern, und gewährt einen hervorragenden Ausblick über die Stadt zu den Türmen der Sagrada Familia. Der Speicher der Casa Milá beherbergt ein wunderschönes Museum namens Espai Gaudí, das den Werken des Architekten gewidmet ist.

Passeig de Gràcia 92/Carrer Provenca 261-265
Tel: (93) 484 59 00.
Anreise: Metro FGC Diagonal/Provenca.
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-20.00 Uhr. Geführte Rundgänge Mo-Fr 17.30 Uhr. Zusätzliche Führungen im Sommer von Mo bis Fr um 12.00 Uhr und Sa u. So um 11.00 Uhr.
Eintritt: 6 € (Ermäßigungen erhältlich).



Barri Gòtic (Gotisches Viertel)

Das regelrechte Labyrinth aus Straßen und Gassen im Barri Gòtic bzw. Gotischen Viertel verfügt über eine beispiellose Konzentration gotischer Bauwerke aus Kataloniens goldener Zeit des 14. und 15. Jahrhunderts, die sich mit römischen Ruinen, herrlichen Plätzen und zahlreichen Bars und Restaurants abwechseln. Plaça Sant Jaume, im Herzen des Viertels gelegen, bildet das Zentrum des politischen Lebens der Stadt. Der Platz wird an der einen Seite vom Renaissance-Palast Palau de la Generalitat, dem Sitz der katalanischen Volksversammlung, eingegrenzt und an der anderen durch das Ajuntament (Rathaus).

Ganz in der Nähe an der Plaça del Rei beherbergt der Palau Real das Stadtmuseum (Museu d'Història de la Ciutat). Die Überreste der römischen Siedlung Barcino wurden 1931 unterhalb des Palau entdeckt. Noch heute sind viele römische Straßen in dem weitläufigen unterirdischen Bereich sichtbar, der sich bis hin zur Kathedrale erstreckt (s.u.). Der Museumseintritt beinhaltet den Zutritt zum unterirdischen Bereich sowie zu einer Reihe schöner mittelalterlicher Gebäude.

Plaça del Rei
Tel: (93) 315 11 11 (Museu d'Història de la Ciutat).
Anreise: Metro Jaume I.
Öffnungszeiten: Oktober - Juni: Di bis Sa 10.00-14.00 Uhr und 16.00-20.00 Uhr; So 10.00-14.00 Uhr. Juli - September: Di bis Sa 10.00-20.00 Uhr; So 10.00-14.00 Uhr.
Eintritt: 3,50 € (Ermäßigungen erhältlich).



Catedral de la Seu

Die Catedral de la Seu wurde im 14. Jahrhundert am früheren Standort einer Basilika erbaut. Turm und Fassade kamen allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts hinzu. Besonders sehenswert ist der spirituell anmutende Kreuzgang, das geschnitzte Chorgestühl sowie die Capella de Lepanto.

Plaça de la Seu
Tel: (93) 315 15 54. Fax: (93) 315 35 55.
Anreise: Metro Liceu oder Jaume I.
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-13.00 und 15.00-19.00 Uhr.
Eintritt: Frei.



Museu Nacional d'Art de Catalunya (MNAC)

Der Palau Nacional auf dem Montjuïc war das Kernstück der Weltausstellung in Barcelona im Jahre 1929 und beherbergt nun das Nationalmuseum katalanischer Kunst. Im Museum gibt es eine atemberaubende Sammlung gotischer, romanischer und mittelalterlicher Schätze sowie religiöser Kunstgegenstände zu betrachten. Ein imposanter Weg hinauf zum Palast führt von der Plaça Espanya über die Avinguda de La Reina Maria Cristina, die von nachts beleuchteten Springbrunnen gesäumt ist.

Palau Nacional, Montjuïc
Tel: (93) 622 03 75. Fax: (93) 622 03 74.
Anreise: Metro/FGC Espanya.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-19.00 Uhr (Do bis 21.00 Uhr) und So 10.00-14.30 Uhr.
Eintritt: 5 €.



Fundació Joan Miró

Ebenfalls auf dem Montjuïc liegt die Joan Miró Foundation, eine der innovativsten Galerien der Stadt. Die Stiftung wurde vom Künstler selbst ins Leben gerufen und umfaßt eine Dauerausstellung seiner Gemälde, Graphiken und Skulpturen.

Parc de Montjuïc
Tel: (93) 443 94 79. Fax: (93) 329 86 09.
E-Mail: fjmiro@bcn.fjmiro.es
Internet: www.bcn.fjmiro.es
Anreise: Metro Parallel, dann mit der Drahtseilbahn zum Parc de Montjuïc.
Öffnungszeiten: Oktober - Juni: Di bis Sa 10.00-19.00 Uhr (Do bis 21.30 Uhr) und So 10.00-14.30 Uhr; Juli - September: Di bis Sa 10.00-20.00 Uhr und So 10.00-14.30 Uhr. Montags geschlossen.
Eintritt: 7 € (Ermäßigungen erhältlich).



Mançana de la Discòrdia

Eine Reihe außergewöhnlicher, von Montaner, Gaudí und Puig i Cadafalch entworfene Häuser bilden die Mançana de la Discòrdia (Block der Uneinigkeit) am Passeig de Grácia zwischen Aragó und Consell de Cent. Informationen und Besucherpässe für die Ruta Modernista können im ersten Stock der Casa Lléo Morera (Hausnummer 35) erworben werden. Gaudís Casa Batlló an der Nummer 43 erinnert mit seiner blaugrün-gefliesten Fassade, den froschköpfigen Balkonen und einem repitilienartigen Dach eher an eine unterseeische Grotte. Der Ruta Modernista-Paß gewährt Zutritt zum Hauptappartement.

Passeig de Gracia
Anfahrt: Metro 2,3 oder 4.



Santa Maria del Mar

Die Santa Maria del Mar gilt als schönste Kirche der Stadt und ist ein Musterbeispiel gotischer Architektur des Mittelmeerraums. Sie befindet sich unmittelbar nordöstlich des Barri Gòtic im schicken Stadtteil La Ribera. Ein Rosenfenster aus dem 15. Jahrhundert verleiht den einfachen, harmonischen Strukturen der Säulenhalle ein wenig Farbe.

Plaça de Santa Maria
Tel: (93) 310 23 90.
Anreise: Metro Jaume I.
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-13.30 Uhr und 16.30-20.00 Uhr.
Eintritt: Frei.



Museu d'Art Contemporani de Barcelona (MACBA)

Das in der heruntergekommenen Umgebung des Stadtteils Raval westlich der La Rambla eher fehl am Platz wirkende, strahlend-weiße Museum zeitgenössischer Kunst steht an der Spitze der Bemühungen, dieses unattraktive Viertel aufzuwerten. Die Eröffnung des Museums 1995 wurde von viel publikumsträchtigem Wirbel begleitet. Es beherbergt eine Dauerausstellung zeitgenössischer internationaler Kunst ab der Nachkriegszeit sowie diverse vorübergehende Ausstellungen.

Plaça dels Àngels 1
Tel: (93) 412 08 10. Fax: (93) 412 46 02.
E-Mail: macaba@macaba.es
Internet: www.macba.es
Anreise: Metro FGC Plaça de Catalunya.
Öffnungszeiten: Im Winter Mo bis Fr 11.00-19.30 Uhr, Sa 10.00-20.00 Uhr und So 10.00-15.00 Uhr; im Sommer Mo, Mi und Fr 11.00-20.00 Uhr, Di bis 19.30 Uhr und Do bis 21.00 Uhr. Sa 10.00-20.00 Uhr, So 10.00-15.00 Uhr.
Eintritt: 5 € (Ermäßigungen erhältlich).



Die Hafenpromenade

Ein Spaziergang entlang der hölzernen Planken der Hafenpromenade Passeig ist eine hervorragende Gelegenheit, sich die Resultate des epochalen Erneuerungsprogramms der Stadt Barcelona anzusehen. Das Herzstück des Interesses und der Aktivität Barcelonas verlagert sich nicht zuletzt mit der kontinuierlichen Restauration von Port Vell (Alter Hafen) zurück Richtung Meer. An der Hafenpromenade haben sich unzählige Gaststätten und Bars angesiedelt; daneben findet man hier das Maremagnum, ein gigantischer Freizeit-Komplex mit Shopping-Center, Kinos, Restaurants, Cafés und Vergnügungspark sowie mit einem exzellenten Aquarium. Barceloneta, ein altes Fischerviertel, das auf das Jahr 1755 zurückgeht, hat immer noch die besten Fischrestaurants der Stadt und ist darüber hinaus das Tor zu Barcelonas neuerdings wieder sauberen Stränden. Weiter östlich befindet sich bei Poble Nou die für die Olympiade 1992 errichtete Vila Olímpica - in den wärmeren Monaten eine der lebendigsten und interessantesten Gegenden der Stadt, im Winter aber oft verlassen. Zur Anfahrt in dieses Viertel bietet sich die Metrolinie 4 bis Barceloneta bzw. Ciutadella-Vila Olímpica an.

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