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Brasilien
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TravelWarnings
Brasil
TravelWarnings Reisehinweis vom Auswärtigen Amt:
Stand: 08.01.2007

Aktueller Hinweis
Die brasilianischen Gesundheitsbehörden warnen vor der Gefahr von Denguefieber. Zahl der Erkanrungen ist stark angestiegen. Zwischen Januar und September diesen Jahres sind in Brasilien bereits mindestens 61 Menschen an Denguefieber gestorben. Dies ist die höchste Zahl seit 2002 (150 Tote). In diesem Jahr wurden bereits 297.000 Fälle registriert (2005 = 221.000). Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, daß 80% der Infektionen in Zusammenhang mit Brutplätzen durch „stehendes Wasser" in der unmittelbaren Umgebung der Erkrankten stehen. Die in diesem Jahr ungewöhnlich früh einsetzte Regenzeit ist der gefährlichste Zeitpunkt für eine Übertragung. Allen Reisenden wird konsequenter Mückenschutz insbesondere tagsüber (s.u.) empfohlen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Die Großstädte Brasiliens, insbesondere Belem, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo, weisen eine hohe Kriminalitätsrate auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch allgemeine Informationen). Vom Besuch von Elendsvierteln (Favelas) wird generell abgeraten. Häufig werden sie von Drogenbanden kontrolliert. Zwischen den Banden und auch mit der Polizei kann es derzeit vermehrt zu bewaffneten Auseinandersetzungen  kommen, die auch Unbeteiligte in Mitleidenschaft ziehen können. Vorsicht ist auch in den als sicherer geltenden Stadtteilen angebracht.
Nach Einbruch der Dunkelheit ist besondere Vorsicht geboten, vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden, sowie in Rio auch auf den Zubringerautobahnen zum Flughafen, der Linha Vermelha, der Linha Amarela und der Avenida Brasil. Auch der zwischen dem nationalen und dem internationalen Flughafen in Sao Paulo verkehrende Zubringerbus war bisher vor gelegentlichen Überfällen nicht sicher. Als Alternative können Taxis (mit Bestellservice) in Anspruch genommen werden, die in größeren Flughäfen auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden können. Vorsicht ist generell bei der Benutzung von Bussen des öffentlichen Nahverkehrs sowie von Überlandbussen geboten, in denen es immer wieder zu Überfällen mit Schusswaffenanwendung kommt. (In São Paulo werden  Busse derzeit auch gezielt von der Drogenmafia in Brand gesetzt, um die öffentliche Ordnung zu stören und den Verkehr zu behindern. Es empfiehlt sich die Benutzung von Taxis, die im Vergleich zu Deutschland relativ billig sind.) An den großen Busbahnhöfen empfiehlt sich besondere Achtsamkeit in Bezug auf Taschendiebe.
Bei Überfällen wird empfohlen, keinen Widerstand zu leisten. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück.
Wertvolle Gegenstände (Schmuck, Kameras, Laptops etc.) sollten nicht offen getragen werden. Es ist aber empfehlenswert, stets einen Bargeldbetrag in Höhe von ca. 100,00 Reais (ggf. als Gegenwert in Euro oder US$)  zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.
Einige einheimische Samen, Pflanzen, Tiere, besonders im Amazonasgebiet, desgleichen Fossilien und bestimmte Mineralien stehen unter strengem gesetzlichen Schutz. Verstöße gegen die entsprechenden Bestimmungen werden auch mit Freiheitsstrafen geahndet (siehe strafrechtliche Vorschriften).

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